In Deutschland brauchen Sie keine Überweisung vom Hausarzt, um zum Zahnarzt zu gehen. Sie können sich direkt an jede Zahnarztpraxis wenden, die Ihre Versicherung akzeptiert.

Erste Frage: Welche Versicherung haben Sie? GKV oder PKV? Bei GKV suchen Sie einen Kassenzahnarzt (Vertragszahnarzt). Die meisten Zahnärzte in Deutschland nehmen GKV-Patienten an.


Wo einen Zahnarzt suchen

Offizielle Quellen

Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV): Jedes Bundesland hat eine Zahnarztsuche. Für Hamburg: kzvhh.de.

Bewertungsportale

Jameda: Deutschlands größtes Arztbewertungsportal. Achten Sie auf die Anzahl der Bewertungen und den Gesamtschnitt.

Google Maps: Oft aktuellere Bewertungen. Praktisch für Öffnungszeiten und Parkmöglichkeiten.

Worauf achten

Fachgebiet: Allgemeine Praxis, Kieferorthopädie, Implantologie? Nicht jeder Zahnarzt kann alles gleich gut.

Sprachen: Wenn Ihr Deutsch noch unsicher ist, suchen Sie eine Praxis, die Ihre Sprache spricht.

Ausstattung: Digitales Röntgen, intraorale Kamera, CEREC sind Merkmale einer modernen Praxis.

Wartezeit: 3-4 Monate Wartezeit zeigt Beliebtheit. Für akute Schmerzen gibt es die Notfallsprechstunde.


Erster Termin: Was Sie erwartet

Beim ersten Besuch füllen Sie einen Anamnesebogen aus: chronische Erkrankungen, Allergien, Medikamente. Der Zahnarzt führt eine Untersuchung durch, macht ein Röntgenbild (meist OPG) und erstellt einen Behandlungsplan.

Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen: Welche Behandlungsoptionen gibt es, was zahlt die GKV, welche Zuzahlung ist zu erwarten.


Wann Sie den Zahnarzt wechseln sollten

  1. Der Zahnarzt erklärt den Behandlungsplan nicht und zeigt keine Alternativen.
  2. Keine Möglichkeit für Fragen, der Termin wirkt wie am Fließband.
  3. Teure Behandlungen werden ohne Begründung empfohlen.
  4. Kein Heil- und Kostenplan vor größeren Eingriffen.

Sie dürfen den Zahnarzt jederzeit wechseln. Sie müssen den bisherigen Zahnarzt nicht informieren.